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Das richtige E-Bike Licht

|   e.bike

Sehen und gesehen werden - das gilt nicht nur für den roten Teppich bei der Oscar-Verleihung und das obligatorische Blitzlichtgewitter. Für den Biker-Alltag ist eine wirkungsvolle Lichtanlage wesentlich wichtiger. Besonders in der dunklen Jahreszeit, wenn das Tageslicht früh abnimmt, aber auch bei trübem Wetter oder Regen, ist eine gute und ausreichende Beleuchtung unabdingbar für die eigene und die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer. Deshalb möchten wir an dieser Stelle ein paar Tipps aussprechen und auch die gesetzlichen Vorgaben erläutern. Fangen wir mit Letzteren an.

Was ist Pflicht?

In der deutschen Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) ist exakt vorgeschrieben, welche aktive und passive Beleuchtung ein Fahrrad haben muss. Dies gilt selbstverständlich auch für E-Bikes. Da wäre zuerst der Frontscheinwerfer. Er kann mit LEDs, Halogen- oder klassisch mit Glühlampe ausgestattet sein. Außerdem wird ein weißer Reflektor verlangt, der einzeln angebracht oder in der vorderen E-Bike Lampe integriert sein kann. Seit 2006 gilt die Vorschrift, dass ein Frontstrahler in zehn Meter Entfernung vom Rad noch eine Stärke von 10 Lux haben muss. Das solltest du beim Kauf beachten.

Das rote Rücklicht muss mindestens 25 cm über dem Boden montiert sein. Auch hier ist ein zusätzlicher, ebenfalls roter Reflektor vorgeschrieben. Die hintere E-Bike Leuchte sollte separat einschaltbar sein und auch im Stand funktionieren. So wirst du auch an Ampeln jederzeit gut gesehen.

In die Speichen des Vorder- und Hinterrades müssen je zwei weitere orange-gelbe Reflektoren gesteckt werden. Alternativ sind auch reflektierende weiße Streifen an beiden Seiten der Reifen erlaubt. Die Pedale schließlich müssen ebenfalls mit zwei orange-gelben Reflektoren ausgestattet sein, die nach vorne und hinten zurückstrahlen. Solltest du mit einem Anhänger unterwegs sein, ist dieser mindestens mit einem Rückstrahler zu versehen. Verdeckt der Hänger das rückwärtige E-Bike Licht, benötigt er auch eine aktive rote Leuchte.

Erwähnt sei noch, dass alle genannten Teile das Deutsche Prüfzeichen aufweisen müssen. Es ist erkennbar an einer kleinen Wellenlinie, gefolgt von dem Großbuchstaben K und einer mehrstelligen Zahl, beispielsweise ~ K 12345.

Ohne Licht kann es teuer werden

Wer im Dunkeln ohne oder mit mangelhafter Beleuchtung von der Polizei erwischt wird, muss Bußgeld zahlen. Das Minimum beträgt 10 Euro. Wenn andere Verkehrsteilnehmer gefährdet werden, sind 20 Euro fällig, bei einem Unfall 25 Euro. Allerdings können Unfälle richtig teuer werden, wenn es zu Personenschäden (Schmerzensgeld) oder Schäden an Autos kommt. Dagegen fallen die Kosten für eine gute Lichtanlage kaum ins Gewicht.

Unsere Empfehlung – LED

LEDs (light emitting diodes) sind heute Standard bei guten Fahrrädern. Ihr Wirkungsgrad ist deutlich besser als etwa bei einer E-Bike Leuchte mit Halogenbestückung. Damit wirst du nicht nur von anderen gesehen – du siehst vor allem auch selber genug. Ein Schlagloch auf dunkler Landstraße oder ein großer Stein auf einem Parkweg kann für üble Stürze sorgen, wenn du das Hindernis nicht rechtzeitig siehst.

Eine sehr gute E-Bike Lampe ist der LED-Scheinwerfer Lumotec IQ Avy DC von BUSCH & MüLLER zur festen Montage am Rad. Das Modell verfügt über eine Beleuchtungsstärke von 40 Lux und eine optimale Nahfeldausleuchtung. Integriert ist neben dem obligatorischen Rückstrahler auch ein Anschluss für das Rücklicht.

Also – sei helle und sorge für gutes E-Bike Licht! Es erhöht deine Sicherheit und die deiner Mitmenschen im Verkehr.

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